Zum Inhalt springen

Digitaler Espresso

Logo Digitaler Espresso

Die Zukunft ist digital. Was macht das mit unserer Gesellschaft – und was haben wir als Kirche damit zu tun?

In der Gesprächs- und Diskussionsreihe Digitaler Espresso wollen wir wach werden für Themen der Digitalisierung. Das Format soll zu einer Debatte über das Gestaltungspotenzial der Kirche in der digitalen Gesellschaft anregen.

 

Das Format

Digitaler Espresso – das ist das Wachmacher-Format des Katholisch-Sozialen Instituts in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Erwachsenen- und Familienbildung NRW zu Herausforderungen des Digitalen Wandels. Diskutieren Sie mit unseren Expertinnen und Experten über das Gestaltungspotenzial von Kirche in der digitalen Gesellschaft!

Kommunikation.Sozial.Digital. – Beiträge für eine nachhaltige Digitalisierung

Acht Termine 2023/2024,
freitags, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Am 1. Dezember ist es wieder Zeit für einen Digitalen Espresso. Unter dem Jahresthema Kommunikation.Sozial.Digital. wollen wir uns damit befassen, wie sich unsere Kommunikationsprozesse in einer digitalen Gesellschaft verändern. 

Veranstaltungsleitung und Moderation

Andreas Menne, KSI

André Schröder, KSI

Anmeldung

Die Veranstaltungen finden digital über das Videokonferenzsystem Zoom statt.

Anmeldungen über die einzelnen Veranstaltungen oder per Mail an Sabine Häusler Kontakt per Mail .

Anmeldungen erbeten bis zum Freitag vor der jeweiligen Veranstaltung.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten und technischen Informationen per E-Mail

Kosten

Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Link zur ersten Reihe

Link zur zweiten Reihe

Link zur dritten Reihe

Die Veranstaltungen der Reihe Digitaler Espresso - Kommunikation.Sozial.Digital.:

Digitale Seelsorge

1. Dezember 2023

11:00 - 12:00 Uhr

Bei der Auftaktveranstaltung widmeten wir uns gleich einem wichtigen, aber nicht so bekannten Thema: der Internetseelsorge. Die Internetseelsorge zeichnet sich gegenüber ihrem analogen Zwilling nicht nur durch einige kommunikative Besonderheiten aus, sondern die Kirchen erreichen auf diesem Kanal auch Menschen, die sonst eher selten pastorale Angebote in Anspruch nehmen. Wie bringen diese Menschen ihre Bedürfnisse und Sorgen im Digitalen zur Sprache? Wieso sollten Internetseelsorger/Innen besondere Freude am geschriebenen Wort haben und welche Rolle könnten Chatbots für die pastorale Arbeit der Zukunft spielen? Die Informatikerin und Theologin Andrea Imbsweiler berichtete von ihrer digitalen pastoralen Arbeit für die Deutsche Bischofskonferenz und nahm uns hinein in die besondere Dynamik des Seelsorgegesprächs online. Die Informatikerin und Theologin ist bei der Deutschen Bischofskonferenz für die Analyse digitaler Kommunikationsprozesse zuständig und koordiniert beim KAMP in Erfurt das Angebot „Internetseelsorge

Gemeinsam gut - Digitale Vergemeinschaftung durch Open Source, Commons und Co

12. Januar 2024

11:00 - 12:00 Uhr

Der LUKi e.V. ist eine auf den ersten Blick ungewöhnliche ökumenische Arbeitsgruppe. Seine über 100 Mitglieder setzen sich für das Erstellen und Nutzen von Open Source-Software und Creative Commons-Lizenzen im Bereich der Kirchen ein. Der Verein betreibt deshalb unter anderem eine eigene Instanz bei Mastodon und hat einen datenschutzkonformen Messenger für Kirchengruppen programmiert. Wie freie Software und offene Daten zur Bildung von Glaubensgemeinschaften beitragen können, berichtete uns in dieser Folge Christoph Settgast. Der erste Vorsitzende des LUKi e.V. ist sich sicher: Christentum und Open Source, das passt gut zusammen!

Mehr über den LUKi e.V.: https://luki.org/

Die Website zum Projekt LibreChurch: https://librechurch.org/

Empfehlungen für den Umstieg auf Open Source: https://switching.software/

Raus aus der Krisenverliebtheit – wir brauchen einen konstruktiven Journalismus!

09. Februar 2024

11:00 - 12:00 Uhr

Wir leben in einer krisengeschüttelten Welt, das wird spätestens beim täglichen Blick in die Nachrichten deutlich. Aber genügt es dem Anspruch einer aufgeklärten Gesellschaft, politische Probleme zu sehen und öffentlich zu benennen? Und entspricht der Fokus auf schlechte Neuigkeiten überhaupt den gesellschaftlichen Realitäten? Über diese und andere Fragen sprechen wir mit Ellen Heinrichs vom Bonn Institute. Sie hat die digitale Transformation großer Medienhäusern mitgestaltet und dabei festgestellt: Technologische Innovationen allein werden den Journalismus nicht weiterbringen. Wie ihre Vorstellung von einem konstruktiven und damit zukunftsfähigen Journalismus aussieht, verrät sie uns in dieser Folge des Digitalen Espresso.

Mehr über Ellen Heinrichs und das Bonn Institute: https://www.bonn-institute.org/

Zum Programm des b*future festival: https://www.b-future.org/

What if God was a Meme? On Religion, Humor, and Online Communication

01. März 2024

18:00 - 19:00 Uhr

Religiöse Kommunikation im Internet folgt ganz eigenen Regeln. Ein gutes Beispiel dafür sind Memes. Ob der Buddy Christ, das God Meme oder Bible Spoilers - Memes kommunizieren religiöse Ideen auf eine öffentlich zugängliche und häufig zugleich witzige Art und Weise. Mit Heidi Campbell, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Texas University, erörtern wir, wie digitale Kommunikation religiöse Sprache verändert und welche Rolle der Humor dabei spielen könnte.

Die Veranstaltung fand in englischer Sprache statt.

4K für ein Heureka – Welchen Beitrag leistet digitale Kommunikation zu gelingender Demokratiebildung?

09. April 2024

11:00 - 12:00 Uhr

Wo von digitaler Bildung die Rede ist, liegt der Fokus häufig auf Technikfragen. Das mag naheliegen, ist aber gar nicht unbedingt zielführend, sagt unser Gast Dejan Mihajlović. Mit dem Realschullehrer und Referenten für Demokratiebildung diskutieren wir, warum Schule im digitalen Wandel vor allem ein Update in Sachen Kommunikationskultur braucht. Warum diese Forderung auch politisch sinnvoll ist, was gute schulische Kommunikation mit Demokratiebildung zu tun hat und wie Mihajlović das bildungspraktisch umsetzt, darüber wollen wir mit ihm in dieser Folge des Digitalen Espresso diskutieren.

Gesprächspartner: Dejan Mihajlović, Realschullehrer, Referent für Demokratiebildung

Mehr über Dejan Mihajlović: https://mihajlovicfreiburg.com/

Zum „Routenplaner #digitaleBildung“: https://routenplaner-digitale-bildung.de/

Big Tech muss weg!

03. Mai 2024

11:00 - 12:00 Uhr

Wie gelingt die Medienregulierung im Netz?

In "Big Tech muss weg!" fordert der Medienwissenschaftler Martin Andree eine radikale Umstrukturierung der Tech-Giganten wie Google, Facebook und Amazon. Er argumentiert für ihre Zerschlagung, um Monopole zu brechen und Machtmissbrauch sowie Datenschutzverletzungen einzudämmen. Andree plädiert für eine Rückkehr zu dezentralisierten, kleineren Plattformen, die demokratischer und transparenter sind. Was auf den ersten Blick etwas markig daherkommt, entpuppt sich als dringender Warnruf auf einer stabilen Datengrundlage. Darüber haben wir mit Martin Andree diskutiert.

Gesprächspartner: PD Dr. Martin Andree, Medienwissenschaftler an der Universität zu Köln

Mehr über Martin Andree: https://martinandree.com/

Zum Atlas der Digitalen Welt: https://www.atlasderdigitalenwelt.de/

Verständlich, aber nicht trivial

05. Juni 2024

14:00 - 15:00 Uhr

„Verständlich, aber nicht trivial“ lautet der Leitsatz guter Wissenschaftskommunikation. Doch wie funktioniert Wissenschaftskommunikation im Digitalen Zeitalter? Wer sollte es besser wissen als Matthias Begenat? Er ist Leiter der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) der Ruhr Universität Bochum. Mit ihm sprechen wir darüber, wie man komplexe Inhalte heute anschaulich vermitteln kann und welche anderen Lebensbereiche von diesen Erkenntnissen profitieren.

Gesprächspartner: Dr. Matthias Begenat, Leiter Wissenschaftskommunikation am CAIS der Ruhr Universität Bochum

Mehr über das CAIS: https://www.cais-research.de/

Zur Arbeit und Forschung von Matthias Begenat: https://www.cais-research.de/team/matthias-begenat/