Die Anti-Kirche an der Macht? Bestandsaufnahme und Aussicht nach den Landtagswahlen
Politiker der AfD bedienten sich in den letzten Jahren häufig christlicher Narrative, um ihre Positionen für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hinter vorgehaltener Hand hieß es, viele konservative Christen stünden hinter den Positionen der blauen Partei. Nach deutlichen Einlassungen hochrangiger Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertreter, die sich klar gegen die AfD ausgesprochen haben, hat die Partei inzwischen ihre Strategie geändert, die großen Kirchen zum linksgrünen NGO-Feindbild erklärt und arbeitet an deren Niedergang.
Wie ist das Verhältnis von Christen und der AfD? Ist das christliche Weltbild ein Einfallstor für rechtes Gedankengut oder schützt der Glaube vor Ideologie? Über diese Fragen wollen wir mit Vertretern aus Kirche, Politik und Wissenschaft sprechen.
Gesprächspartner:
Dr. Carlotta Voß, Historikerin und Politologin, politische Referentin und PostDoc Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover Pfarrer Dr. Justus Geilhufe, Theologe, evangelisch-lutherischer Pfarrer, Autor und Ost-Influencer,
Sebastian Enskat, Direktor für multilateralen Dialog im Auslandsbüro Wien der Konrad-Adenauer-Stiftung
Moderation: Tabea Wiemer
Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei.