Digitaler Espresso - Bildung. Sozial.Digital. - Beiträge zu einer gelingenden und inklusiven Bildungsarbeit:Optimieren geht über Studieren

Wird Educational Data Mining die Hochschulbildung revolutionieren? Dr. Christian Leineweber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik an der FernUniversität in Hagen.
Datum:
Do. 3. Feb. 2022 12:30 - 13:30
Art bzw. Nummer:
20.531 - 03.02.2022
Von:
André Schröder
Ort:
Online-Veranstaltung des Katholisch-Sozialen Instituts
Bergstr. 26
53721 Siegburg

Auskünfte:
Sabine Häusler
Kontakt per Mail

 

Data Mining – das meint das Sammeln und Auswerten von Datenmengen im großen Stil, um Erkenntnisse zu gewinnen, die ohne weiteres nicht ersichtlich wären. Seit ein paar Jahren wird dieses Verfahren der Informationstechnologie auch im Bildungsbereich angewandt. Ziel ist die Personalisierung des Lernens. Nützlich für die Analyse sind alle Daten, die die Lernenden in der digitalen Bildungswelt absichtlich oder unabsichtlich generieren: seien es bevorzugte Lernzeiten, ganze Seminartexte, Beiträge in Diskussionsforen oder die Augenbewegung beim Lesen des Lernstoffs. Die Analyse der Daten kann verwendet werden, um Lernschwächen frühzeitig zu erkennen, individuell zugeschnittene Förderprogramme anzubieten und gegebenenfalls einem prognostizierten Studienabbruch vorzubeugen. Dürfen sich die Studierenden auf eine solche persönliche Förderung freuen? Dr. Christian Leineweber sieht die Revolution der Hochschulbildung durch Educational Data Mining eher kritisch. Sie auch?

Kosten

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

10+ Plätze frei

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