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Maria im Koran als Herausforderung für Islam und Christentum

Maria ist die einzige Frau im Koran, die namentlich erwähnt wird. Nur Mose, Abraham und Noah werden häufiger genannt. Eine ganze Sure ist ihr gewidmet. Daher ist es naheliegend, dass Maria häufig als Brückenfigur zwischen Muslimen und Christen verstanden wird. Dennoch ist ihre Rolle auch eng mit Konflikten beider Religionen verknüpft.
Datum:
Di. 11. Juni 2024 18:30 - 20:30
Art bzw. Nummer:
26.681 - 11.06.2024
Von:
André Schröder
Ort:
Katholisch-Soziales Institut
Bergstr. 26
53721 Siegburg

Auskünfte:
Sabine Häusler
Kontakt per Mail

Mit ihrem Buch „Prophetin - Jungfrau - Mutter: Maria im Koran“ widmen Muna Tatari und Klaus von Stosch sich weniger der politischen Rolle Mariens, als vielmehr ihrer theologischen Bedeutung. Was lässt sich exegetisch auf Basis des Korans über diese bedeutende Person sagen und wie lassen sich die Erkenntnisse mit dem Marienglauben der katholischen Kirche ins Gespräch bringen? Dabei wählen Tatari und von Stosch einen gleich dreifach innovativen Ansatz.

  1. Es ist die erste wissenschaftliche Auseinandersetzung einer muslimischen Theologin und eines christlichen Theologen zu Maria.
  2. Die koranexegetische Arbeit erfolgt zugleich diachron (ihre Entstehungsbedingungen berücksichtigend) als auch surenholistisch (die Sure innerhalb ihres literarischen Zusammenhangs betrachtend).
  3. Die Koranverse werden umfassend intertextuell untersucht. Hierbei wurden erstmals auch wichtige Intertexte der syrischen Tradition einbezogen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir über die spannenden Erkenntnisse, die durch Tatari und von Stosch gewonnen werden konnten, ins Gespräch kommen. In der Tradition unserer interreligiösen Gesprächsrunde sind dabei alle Perspektiven herzlich willkommen und ein wertschätzender Umgang miteinander leitend.

Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen, den Abend bei einem kleinen vegetarischen Imbiss zu vertiefen.

Kosten:

Die Teilnahme ist kostenfrei.

10+ Plätze frei

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